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La-Rhaja - die Begründerin unserer Zucht und Namensgeberin für unsere Zuchtstätte

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Wir möchten hier beschreiben, wie unsere erwachsenen Hunde - und nun auch bald wieder Welpen von unseren beiden Nachwuchshündinnen ItCheeyra von La-Rhaja’s (die ihre Mutter Fee-Zsa-Zsaby und ihre Großmutter La-Rhaja in der Zucht abgelöst hat) und unsere Wansaary in unserem Haus leben und wie die Welpen beider Hündinnen hier aufwachsen.

Die Familie von "La-Rhaja's":

Angefangen hat unser Zusammenleben mit Hunden mit einem rabenschwarzen Chow-Chow-Rüden. Für eine junge Familie mit 2 damals noch kleinen Jungen, die sehr aktiv dem Pferdesport verschrieben war, war das ein sehr schwerer Anfang. Die schwerste Herausforderung überhaupt, denn unser Chow teilte unsere Leidenschaft und den damit verbundenen Zeitaufwand für Pferde nicht. Wir haben an diesem herrlichen Exemplar unheimlich viele Fehler gemacht. Das wussten wir aber erst im Nachhinein. Damals - 1976 - gab es noch keine Hundeschulen. Es gab Niemanden, der uns mal hätte beraten können. Auch der Züchter, ein alter Herr, der mit diesen 6 Welpen seinen letzten Wurf gemacht hatte, war auf Grund seines Alters für uns kein Ansprechpartner mehr. Wissenschaftliche Erkenntnisse über Hundezucht und vor allem Hundeerziehung waren uns noch nicht zugänglich.

Beim zweiten Hund hatten wir uns von anderen - vor allem - Schäferhundbesitzern vieles abgeguckt, hier ein bißchen und dort ein bißchen und wir schafften uns Möglichkeiten, um lesen zu können. Das war entscheidend für den weiteren und möglichst richtigen Umgang mit Hunden und vor allem mit der Rasse, die wir nun zu uns nehmen wollten.

Hunde-Erziehung ist ein bißchen wie Kinder-Erziehung: Fehler, die man macht, erweisen sich erst hinterher. Und wenn man nicht aufpasst, könnte es zu spät sein. Aber - wir passten weitmöglichst auf. Irgendwann mussten wir uns von der geliebten Rasse Chow-Chow jedoch verabschieden. Unser Chow-Rüde war verstorben und durch unseren Sohn sollte ein Baby ins Haus kommen. Ein junger Chow-Chow und ein Neugeborenes - das trauten wir uns dann doch nicht zu. Aber etwas Artverwandtes sollte es denn doch schon sein............. Denn wir lieben den Chow nach wie vor  und betrachten ihn noch heute als d e n Hund überhaupt, der sich als eine der wenigen  Rassen seine Eigenständigkeit bewahrt hat.

Unsere erste Eurasierhündin sah genauso aus wie unsere hier dargestellte La-Rhaja von der Kupferburg. Sie hieß Ha-Kira von der Kupferburg, wurde von uns aber "Tapsy" genannt - eben - weil sie wie ein Tapsbär war.

Tapsy wurde im Alter von 11 Monaten vor unserer Haustür und vor unseren Augen von einem LKW durch die Luft geschleudert und war sofort tot. Basco war zu diesem Zeitpunkt bereits bestellt. Unglücklicher konnte es gar nicht sein. Aber - von der Tapsy-Züchterin wurde uns angeboten, von zwei 8 Wochen alten Hündinnen eine für uns auszusuchen. Die Wahl fiel auf den kleinen Welpen, der am lebhaftesten und aufgewecktesten und auch ein ganz klein bißchen "verrückt" war. Es war unsere "La-Rhaja": Vom ersten Tag an bekam sie diesen Namen von uns.

Tapsy ist bis heute nicht vergessen. Und mit La-Rhaja hatten wir einen Glücksgriff gemacht. Unsere schon lange gewünschte Zucht konnte mit ihr nun endlich beginnen.

 

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